Kategorie-Archiv: Authentische Weiblichkeit

Die Magie des Flirtens

Am 08. April 2016 habe ich einen Vortrag über das Flirten gehalten.

Es war ein sehr spannender Abend, der natürlich das Thema nur anreißen konnte. Doch ich denke, da ist noch mehr drin. Eventuell ein Tages- oder Wochenend-Seminar. Ich hatte mir im Vorfeld lange Gedanken darüber gemacht, wie ich und andere flirten. Jede Person, die ich gefragt habe, sagte mir: „Ja, ich flirte. Aber ich mache mir da keine Gedanken darüber. Man tut es oder man tut es einfach nicht.“

Flirten hat viel mit Offenheit zu tun, aber auch mit einer positiven Einstellung gegenüber anderen Menschen. Und generell gilt, dass wir immer und überall flirten können.

Flirten ist ein sehr interessantes Thema – ich bin mal gespannt, auf welche Ideen ich hierzu noch kommen werde.

Als nächstes plane ich die Vorträge: Die Magie der Weiblichkeit und Die Magie der Verführung.

Wir dürfen alle gespannt darauf sein – ich im übrigen auch.

Lieben Gruß, Susan

„In der Kommunikation bin ich oft zu männlich“

Vor einiger Zeit sagte eine erfolgreiche Businessfrau zu mir, dass sie in ihrer Kommunikation zwischenzeitlich oft viel zu männlich unterwegs ist. Sie hat so oft und so viel mit Männern zu tun, denen sie sagen muss, was zu tun ist bzw. wo es lang geht. Deshalb muss sie klare Ansagen machen und das wirkt sich zwischenzeitlich auch auf den privaten Bereich aus.

Ich denke, im Business ist es unabdingbar, dass wir als Frauen klar sprechen, so dass nicht viel Interpretationsspielraum bleibt. Und dennoch versteht das Gegenüber häufiger doch etwas anderes als das, was wir gesagt haben und meinen. Von daher ist es sehr wichtig. dass das Gegenüber wiederholt, was er verstanden hat. Und da sollten wir genau zuhören.

Selbst im privaten Bereich ist es ab und zu notwendig, genau das zu tun. Doch sollten wir auch immer wieder abwägen, ob es wirklich nötig ist, immer klar und deutlich unsere Ansage zu machen.

Ich habe sowohl im Business als auch im privaten Bereich festgestellt: Wenn ich mein Gegenüber für seine Qualifikationen wertschätze und auch für seine gute Arbeit lobe, komme ich wesentlich weiter mit meinen Wünschen. Wie kann ich also meinen Kollegen dazu bringen, dass er etwas für mich tut?

Nehmen wir an, Du hast ein Problem und bereits eine Idee für eine Lösungsmöglichkeit. Und es gibt da jemanden, der Dich unterstützen kann oder soll. Manchmal ist es besser, wenn derjenige, der es tun soll, selbst auf die Lösung kommt. Das kannst Du mit gezielten Fragen durchaus bewerkstelligen. Der Vorteil: Wenn Dir die Lösung schon klar ist, dann hast Du Dir bereits Gedanken gemacht und Argumente zusammengestellt, warum diese Lösung die richtige ist. Das musst Du Deinem Gegenüber nicht präsentieren – aber Du kannst Deine Fragestellung genau daraufhin lenken.

Beispiel:
In meinem Hauptberuf der Projektassistenz stand ich irgendwann vor der Aufgabe, herausfinden zu müssen, wann welche Aufgabe erledigt sein musste, damit eine andere Aufgabe starten kann. Da es ein völlig neues Projekt war, musste ich einige Kollegen interviewen und viele Dokumente aus früheren Projekten grob durchlesen, um dies herauszufinden. Selbstverständlich hatten die Kollegen keine Zeit und auch keine Lust, dieses Thema anzugehen. Also habe ich mir überlegt, was sind die Vorteile, wenn wir die Informationen an einer zentralen Stelle haben? Wer hat einen Nutzen davon? Wie können wir die Informationen aufbereiten, usw. Dann erst habe ich die Kollegen angesprochen – gut vorbereitet auf die möglichen Diskussionen. Mein Ansatzpunkt: Nun sind die Experten gefragt, damit wir die Informationen schnell und fachmännisch zusammentragen und aufbereiten. Ich bin auf die Herren zugegangen und habe Fragen gestellt, auf die ich im Prinzip schon alle Antworten hatte. Und ich habe dabei immer wieder darauf hingewiesen, dass sie die Experten sind, die jahrelange Erfahrung haben und die mir doch am besten und schnellsten die benötigte Information geben können. Selbstverständlich zeigte ich mich bereit, selbst die Dokumente zu durchsuchen, doch wäre es sehr hilfreich, wenn die Herren mir dafür Tipps, Ansprechpartner und Ablageorte benennen könnten, damit wir alle schnell und effektiv fertig werden.
Und was soll ich sagen? Es hat funktioniert.

In meinen Projekten habe ich sehr häufig mit männlichen Kollegen zu tun. Sie fühlen sich geschmeichelt, wenn sie gebraucht werden. Deshalb kann ich Dir nur raten, hol sie in Dein Boot. Dann kannst darauf bauen, dass jeder Dich gerne unterstützt. Lass jedem Kollegen die Freude, dass er mal wieder der Held ist.

Im Übrigen funktioniert das im Privaten auch sehr gut. Männer können Höchstleistungen bringen, wenn sie das Gefühl haben, dass sie äußerst wichtig für Dich sind.

„Ich muss weiblicher werden …“

„… vor allem in meinen Bewegungen.“ Als mir vor einiger Zeit eine Frau genau diesen Satz sagte, sah ich sie fragend an und hakte nach, warum sie das gerade jetzt bewege. Ihre Antwort: „Mein Mann sagte vor einigen Monaten, dass ich einfach zu männlich daherkomme.“ Interessant fand ich,  dass es wieder einmal ein Mann war, der diesen Herzenswunsch bei dieser Frau herausgekitzelt hatte. Jetzt war sie an dem Punkt angekommen, etwas dafür tun zu wollen. Aber erst mal mehr für sich selbst und ohne, dass ihr Mann das mitbekommt. Sie konnte noch nicht so richtig in Worte fassen, was sie sich unter „mehr weiblich sein“ vorstellte. Doch sie wollte etwas tun.

Diskutiere ich mit Männern, fällt mir immer wieder auf, wie viele sich verunsichert fühlen von dem, wie wir Frauen uns geben. Mir berichten sie: „Wir Männer dürfen eine Frau nicht einfach nur bewundern ansehen, weil wir dann gleich strafende Blicke ernten. Wir Männer dürfen eine Frau heute einfach nicht mehr verwöhnen, weil Frau das ja alles selbst kann. Wir Männer dürfen keine Komplimente mehr machen,  weil Frauen sich womöglich sexuell belästigt fühlen.“ Ehrlich gesagt, habe ich das auch lange so empfunden – männliche Aufmerksamkeit verwirrte mich, bis … ja, bis wann eigentlich? Bis ich eben auch damit konfrontiert wurde, dass ich meine weibliche Seite nicht lebe. Und dass mir das fehlte. Ich bin auf die Suche gegangen und habe einiges ausprobiert. Möglichkeiten gibt es viele, um zu lernen. sich weiblicher zu bewegen: Beckenbodentraining, Frauen-Yoga, Orientalischer Tanz, Pole-Dancing, S-Factor, usw. Letztendlich habe ich ein sehr weiblich-körperorientiertes Bodentraining entdeckt und weiterentwickelt, das vieles von diesen Elementen kompakt beinhaltet. Es ist ein einzigartiges Training, das  unsere Weiblichkeit sinnlich-verführerisch spürbar aufleben lässt und uns durch den Alltag begleitet.

Parallel dazu habe ich mich gedanklich und seelisch auf einen Weg gemacht und erfahren: Wenn wir im Job und Alltag „unseren Mann stehen“, dürfen wir sehr wohl trotzdem genussvoll weiblich sein. Unsere weibliche Seite zu leben schenkt Energie und Lebensfreude – und das Miteinander zwischen Frauen und Männern wird so viel erfüllter und besser!

Die oben erwähnte Frau arbeitet nun seit einigen Wochen mit einem körperlichen Training an ihrem Herzenswunsch und berichtet, dass sie sich auf einmal mehr weiblichere Dinge gönnt, wie Highheels, schöne Kleider und nicht nur funktional bequeme Kleidung. Sie sagt, sie hat angefangen, sich selbst wieder mehr zu spüren und sich selbst schönes zu gönnen. Selbst ihr Mann hat zwischenzeitlich festgestellt, dass sich seine Frau verändert hat. Sie hat mehr Spaß am Frausein gefunden und damit auch mehr Freude in das Leben ihrer Ehe gebracht.

Weitere Informationen zum Training findest Du auf meiner Homepage unter: Weiblichkeits-Training

 

 

Tuch

Farb- und Stilberatung

Wie ihr auf der Homepage erkennen könnt, ist die Farb- und Stilberatung im Augenblick aus meinem Angebot verschwunden. Da ich weiß, dass dies auch ein wichtiger Punkt der Weiblichkeit ist, bin ich derzeit in Verhandlung mit einer neuen Kooperationspartnerin in Stuttgart.

Außerdem möchte ich mir die Grundkenntnisse dafür selbst aneignen, damit ich unabhängig bin, wenn die Wochenenden nicht im Stuttgarter Raum stattfinden.  Gebt mir ein paar Wochen Zeit, dann werde ich diesen Punkt – sofern alles gut läuft – sogar erweitert mit der Imageberatung wieder im Angebot mitaufnehmen können.

Weiblichkeits-Symbol

„Mir fehlt die Weiblichkeit. Davon habe ich auch zu wenig!“ – Warum eigentlich? (Teil 1)

Diese Frage habe ich mir heute mal wieder gestellt, als mir eine Frau begegnet ist, die sehr weibliche Formen hat, sehr weiblich gekleidet war und mir sagte: „Mir fehlt es an Weiblichkeit! Das ist genau mein Thema.“

Im ersten Augenblick kam mir der Gedanke, warum eigentlich? Ich ließ es erst mal so stehen und sagte dann ganz spontan: „Wir Frauen tun uns  häufig schwer damit, etwas anzunehmen,  z.B. mögen wir es nicht, wenn ein Mann uns die Tür aufhält. Das empfinden wir als furchtbar – denn schließlich können wir das doch selbst. Wir brauchen das doch nicht, dass ein Mann die Tür aufhält.“ Sie war sofort mit dabei. Denn sie muss genau das gerade lernen.

Doch was empfinden wir wirklich, wenn ein Mann uns die Tür aufhält? Es ist doch nicht die Tatsache, dass er das macht oder dass er uns sogar in den Mantel hilft. Es spricht doch etwas anderes in uns an. Fühlen wir uns dadurch vielleicht schwach? Mögen wir vielleicht die Aufmerksamkeit nicht, die uns da geschenkt wird, weil wir glauben, dass wir das nicht wert sind? Warum dürfen wir das nicht – wie eine Königin – annehmen und genießen? Was verbinden wir damit?

Irgendwann in unserem Leben treffen wir vielleicht auf einen Menschen – meist ist es für eine Frau ein neuer Mann in ihrem Leben – dem das „egal“ ist, ob wir seine Aufmerksamkeit annehmen möchten oder nicht.
Er tut es einfach, weil er die Königin in uns sieht und uns auch so behandeln möchte.

Genießen wir doch dieses weibliche Talent des Annehmens. Das bringt uns ein wenig näher zu unserem Frausein und zu unserem inneren Glück.